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Informationen zu Erkrankungen: Kinder- & Jugendpsychiatrie

Informationen zu Erkrankungen: Kinder- & Jugendpsychiatrie

Jeder Mensch hat mal Sorgen.

Zum Beispiel im Beruf oder zu Hause.

Dabei kann es passieren,

dass die Sorgen unserer Gesundheit nicht gut tun.

Es kann zu Krankheiten kommen.

Besonders häufig sind dabei psychische Krankheiten.

Das Wort wird so gesprochen: psü-chi-sch.

Psychische Krankheiten heißt:

Das Denken oder das Fühlen sind krank.

Zum Beispiel Depression.

 

Psychische Krankheiten können aber behandelt werden.

Und manchmal gehen sie sogar wieder ganz weg.

Auf den nächsten Internet-Seiten haben wir

die meisten Krankheiten beschrieben.

Und ebenso wie sie behandelt werden können.

Depression bei Kindern & Jugendlichen

Welche Beschwerden hat mein Kind?

  • Ich bin oft traurig oder unglücklich.
    Das schwere Wort dafür heißt deprimiert.
  • Ich fühle mich müde und kraft-los.
  • Ich bin lust-los.
  • Ich bin müde und schlafe schlecht.
  • Ich esse wenig und habe keinen Hunger.
  • Ich denke oft an den Tod.
  • Ich meine, nichts wert zu sein.

 

Es fällt meinem Kind schwer:

  • an eine gute Zukunft zu denken.
  • sich zu konzentrieren.
  • so gut in der Schule zu sein wie vorher.
  • Kontakt zu Freunden zu haben.
  • sich um Hobbies zu kümmern.
    Oder die Aufgaben im Haushalt zu machen.

 

Kinder können nicht gut ihre Gefühle sagen.

Wie es Kindern geht,

zeigt sich oft durch ihr Verhalten.

Zum Beispiel:

  • Haben sie keine Lust zu spielen.
  • Sie haben keinen Hunger.
  • Bauch-Schmerzen
  • Kopf-Schmerzen

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Wann hat mein Kind eine Depression?

In einer Depression

ist man lange sehr traurig und nicht glücklich.

Kinder und Jugendliche haben mal Zeiten

in denen es ihnen nicht so gut geht.

Eine kurze schlechte Stimmung ist normal.

Nicht jede schlechte Stimmung ist auch eine Depression.

 

Wenn aber die schlechte Stimmung lange dauert.

Zum Beispiel mehrere Wochen.

Dann kann es zu einer Depression werden.

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Welche Anzeichen und Beschwerden haben Kinder und Jugendliche bei einer Depression?

Depression ist eine Krankheit der Seele.

Wenn Sie daran leiden,

haben Sie lange Zeit schlechte Laune.

Oder sind sehr traurig.

Sie verlieren die Lust auf Dinge,

die Ihnen sonst Freude gemacht haben.

Sie treffen keine Freunde mehr

und wollen lieber alleine sein.

 

Wenn Sie an Depression leiden,

mögen Sie nicht mehr viel essen.

Und Sie schlafen nur schlecht.

Es fällt schwer seine Aufgaben zu machen.

Zum Beispiel zur Schule zu gehen.

 

Sie haben vielleicht oft Kopf-Schmerzen.

Oder Rücken-Schmerzen.

Vielleicht denken Sie auch daran,

sich selbst zu töten.

 

Nur mit Hilfe von einem Arzt

kann das Kind wieder gesund werden.

 

Mehr Infos zur Depression finden Sie hier:

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Was können Eltern tun?

Sprechen Sie mit Ihrem Kind.

Erklären Sie Ihrem Kind,

dass Sie gerne mit einem Experten sprechen möchten.

Da Sie merken,

dass es dem Kind schon länger nicht gut geht.

Und ein Experte kann Ihnen helfen.

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Wie erkennt ein Arzt, ob mein Kind eine Depression hat?

Der Arzt spricht lange mit Ihrem Kind.

Er will genau wissen,

welche Probleme das Kind hat.

Er stellt Ihrem Kind viele Fragen.

Zum Beispiel zu Ihrer Familien-Geschichte.

Dazu werden Tests gemacht.

Vielleicht gibt er dem Kind einen Frage-Bogen.

Der Frage-Bogen wird dann zuhause ausgefüllt.

 

Es wird auch der Körper vom Kind untersucht.

Um zu schauen,

ob das Kind vielleicht andere Krankheiten hat.

Zum Beispiel ein Blut-Test.

 

Es ist wichtig,

dass Ihr Kind dem Arzt vertraut.

Und es die Fragen ehrlich beantwortet.

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Eine Depression kann behandelt werden!

Eine Depression kann gut behandelt werden.

Der Schritt ist,

zum Arzt zu gehen.

Die Behandlung braucht einige Zeit.

Bei manchen Kindern und Jugendlichen

merkt man schon nach ein paar Wochen dass es ihnen besser geht.

Der Arzt behandelt sie meistens mit Gesprächen.

Das schwere Wort dafür ist Psycho-Therapie.

In einer Psycho-Therapie wird unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-cho-Te-ra-pi.

Manchmal kann man auch Medikamente bekommen.

 

In der Psycho-Therapie geht es darum,

dass sie die Krankheit verstehen.

Es gibt Einzel-Gespräche.

Oder Gruppen-Gespräche.

Dazu gibt es auch einige Selbst-Hilfe-Gruppen.

 

Bei der Behandlung geht es darum,

ein Gleich-Gewicht für Ihre Seele zu schaffen.

In Ihrem Leben soll es auch schöne Dinge geben

neben den Lasten und Pflichten.

 

Oft haben Sie schlechte Gedanken

die ganz von alleine kommen.

Gegen die kann man sich wehren.

Wenn man bewusst an etwas Schönes denkt.

 

Wie der Arzt die Behandlung genau macht liegt am Kind.

Es ist wichtig auf die Stärken und Schwächen zu achten.

Und die Wünsche und Vorstellung vom Kind.

 

Manchmal bekommen Kinder und Jugendliche

auch Medikamente.

Die helfen ihnen,

wieder Kraft zu gewinnen.

Dann haben sie wieder Lust,

Dinge zu machen und Menschen zu treffen.

Diese Pillen heißen Anti-Depressiva.

Anti heißt, dass es gegen etwas ist.

 

Mehr Infos zur Behandlung gibt es hier:

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Was kann ich für die Behandlung tun?

Kinder und Eltern können auch etwas für die Behandlung tun.

Zum Beispiel:

  • Sport machen und sich viel bewegen
  • kleine Ziele setzen
  • Freunde treffen

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Welche Tipps gibt es für Eltern?

Es ist wichtig,

dass Sie Ihr Kind ernst nehmen.

Eine Depression ist eine ernste Krankheit.

Sie brauchen Hilfe vom Experten.

 

Haben Sie viel Geduld!

Wer eine Depression hat,

schafft vieles nicht mehr.

Nehmen Sie ihm das nicht übel.

Haben Sie ein offenes Ohr

und sprechen Sie viel mit dem Kranken.

Helfen Sie ihm bei den täglichen Aufgaben.


Sehr wichtig:

Ein Mensch mit Depression spricht vielleicht davon,

dass er sich selbst töten möchte.

Dann müssen Sie sofort mit einem Arzt sprechen.


Denken Sie aber auch an Ihre eigene Gesundheit.

Machen Sie nicht zu viel.

 

Die Angehörigen von Menschen mit Depression

sind nicht alleine.

Für Sie gibt es Angehörigen-Gruppen.

Da können Sie Ihre Fragen stellen.

Und hören, was andere gemacht haben.

 

Mehr Infos finden Sie hier:

Depression bei Kindern & Jugendlichen: Wo bekomme ich Hilfe für mein Kind?

Viele Menschen leiden an Depression.

Für sie gibt es besondere Beratungs-Stellen.

Sie können auch zum Kinder-Arzt gehen.

Oder zu einem Kinder-Psychiater.

Ein Psychiater ist ein Arzt der unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-chi-a-ter.

In Westfalen-Lippe gibt es Kranken-Häuser,

die einen Bereich allein für Depression haben.

Dort kann eine ausführliche Behandlung stattfinden.

Aber auch kurze Behandlungen im Kranken-Haus sind möglich.

Es kommt darauf an was Sie brauchen.

 

Dann gibt es Kranken-Häuser,

die Sie nur am Tag besuchen.

Nachts schlafen Sie zuhause.

Die heißen Tages-Klinik.

Sie helfen Ihnen dabei,

sich wieder an den Alltag zu gewöhnen.

Dort können Sie auch üben,

Warn-Zeichen für Depression zu erkennen.

Die LWL-Kliniken haben Angebote,

um Depression im Lauf des Tages zu behandeln.

Das schwere Wort dafür ist Ambulanz.

 

Hier sind mehr Infos für Hilfs-Angebote:

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen

Angst ist ganz normal für Kinder und Jugendliche.

Sie kann einen in manchen Momenten retten.

Denn Angst hilft bei Gefahr schnell zu handeln.

Bei Angst schlägt unser Herz schneller.

Wir schwitzen und atmen schneller.

Wir achten nur noch auf unsere Angst.

Aber das ist ganz normal.

 

Ab wann wird die Angst bei Kindern

und Jugendlichen zu einer Krankheit?

Wenn die Angst ganz besonders stark ist.

Oder die Angst ganz oft da ist.

Wenn wir die Angst nicht mehr kontrollieren können.

Dann kann es zu einer Angst-Störung werden.

 

Immer Angst zu haben ist sehr anstrengend.

Kinder und Jugendliche können oft ihren Alltag

nicht richtig leben.

Das ist sehr schlimm für die Kinder und Jugendlichen.

Und es kann Probleme in der Familie geben.

 

Angst kann sich ganz verschieden zeigen.

Zum Beispiel haben manche Angst vor bestimmten Dingen.

Andere haben Angst vor Tieren.

Oder sie haben Angst-Attacken.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was ist eine Trennungs-Angst?

Kindern fällt es schwer sich von den Eltern zu trennen.

Zum Beispiel wenn sie in den Kinder-Garten

oder in die Schule gehen.

Sie haben Angst,

dass den Eltern etwas Schlimmes passiert.

 

Kindern mit Trennungs-Angst fällt es oft schwer

bei Freunden oder Verwandten zu schlafen.

Sie wissen oft nicht,

dass sie Angst haben.

Die Angst zeigt sich in Symptomen.

Ein Symptom ist ein Anzeichen einer Krankheit.

Es wird so gesprochen: Sümp-tom.

Die Symptome sind oft:

  • Bauch-Schmerzen
  • Durch-Fall
  • Kopf-Schmerzen

 

Für die Eltern ist es oft auch schwer sich

vom Kind zu trennen.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was sind soziale Ängste?

Kinder und Jugendliche haben Angst davor

mit anderen verglichen zu werden.

Das heißt,

dass sie etwas schlechter machen als andere.

Sie haben Angst von anderen Kindern

und Jugendlichen angesprochen zu werden.

Sie haben Angst etwas Peinliches zu machen.

 

Deshalb versuchen Kinder und Jugendliche

mit sozialen Ängsten bestimmte Momente zu vermeiden.

Zum Beispiel:

  • Essen in der Öffentlichkeit
  • Sprechen in der Öffentlichkeit
  • Vorträge in der Schule
  • Feiern
  • Andere Kinder und Jugendliche auf dem Schul-Hof

 

Sie versuchen den Kontakt zu anderen zu vermeiden.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was ist eine Leistungs-Angst? Welche Anzeichen und Beschwerden gibt es?

Viele Kinder und Jugendliche haben Angst vor Prüfungen

oder anderen Aufgaben.

Zum Beispiel Vorträge vor der Klasse.

Kinder und Jugendliche haben so große Angst,

dass sie die Momente vermeiden.

Obwohl sie alles für Prüfung oder den Vortrag wissen.

Dann ist es eine Leistungs-Angst.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was ist eine spezifische Phobie?

Eine spezifische Phobie ist die Angst

vor bestimmten Momenten.

Zum Beispiel einem bestimmten Tier zu begegnen.

Oder die Angst vor geschlossenen Räumen.

Auch die Angst vor Blut und Verletzungen gehört

zu den spezifischen Phobien.

 

Kinder und Jugendliche haben es oft schwer im Alltag.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was ist eine Panik-Störung?

Bei einer Panik-Störung haben Kinder

und Jugendliche immer wieder starke Angst-Attacken.

Angst-Attacken können ganz plötzlich kommen.

Kinder und Jugendliche haben dann zum Beispiel:

  • Herz-Klopfen
  • Schmerzen in der Brust
  • Das Gefühl zu ersticken
  • Schwindel

 

Außerdem können Kinder und Jugendliche

das Gefühl haben verrückt zu werden.

Oder die Kontrolle nicht mehr zu haben.

Oder sogar das Gefühl zu sterben.

 

Meistens dauern die Panik-Attacken wenige Minuten.

Sie können aber auch länger dauern.

Die Panik-Attacken können immer

und überall passieren.

Kinder und Jugendliche haben ständig Angst

eine Panik-Attacke zu bekommen.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Wie erkennt man eine Angst-Störung bei einem Kind oder Jugendlichen?

Oft merken Kinder und Jugendliche selbst,

dass etwas nicht stimmt.

Manchmal merken es die Eltern, Lehrer

oder andere Bezugs-Personen.

Wenn Kinder und Jugendliche keinen normalen Alltag mehr

wegen ihrer Angst haben können.

 

In einem Gespräch mit einem Psychiater kann

die Krankheit genau geklärt werden.

Ein Psychiater ist ein Arzt der unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-chi-a-ter.

Im Gespräch werden Frage-Bögen ausgefüllt

und psychologische Tests gemacht.

In einem psychologischen Test wird

Unser Fühlen und Denken untersucht.

Es wird so gesprochen: psü-cho-lo-gisch.

Der Psychiater fragt auch nach der Familie.

Zum Beispiel ob es noch andere mit einer

Angst-Störung gibt.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Wie wird eine Angst-Störung behandelt?

Es ist wichtig eine Angst-Störung schon früh zu behandeln.

Suchen Sie früh Hilfe bei Experten.

Man sollte viel über die Krankheit wissen.

 

Kinder und Jugendliche lernen ihre Angst zu kontrollieren.

Kinder und Jugendliche müssen sich mit ihrer Angst befassen.

Das heißt,

dass sie wissen müssen warum sie diese Angst haben.

Wenn Kinder und Jugendliche ihre Angst kennen,

dann können sie lernen damit umzugehen.

Und Kinder und Jugendliche gewöhnen sich an die Momente

die Angst auslösen.

 

Manchmal können auch Medikamente

bei der Behandlung helfen.

In besonders schweren Fällen

nehmen Kinder und Jugendliche erst Medikamente.

Und dann kann erst eine

psycho-therapeutische Behandlung gemacht werden.

In einer psycho-therapeutischen Behandlung

wird unser Fühlen und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: psü-cho-te-ra-peu-tisch.

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Wo bekomme ich Hilfe für mein Kind?

Die Angst-Störung kommt bei

psychischen Störungen am meisten vor.

Das Wort wird so gesprochen: psü-chi-sch.

Psychische Störung bedeutet:

Das Denken oder das Fühlen sind krank.

Für eine gute Behandlung ist es wichtig sich früh

von Experten helfen zu lassen.

Ihr Kinder-Arzt oder Kinder-Psychiater kann Ihnen weiter-helfen.

 

Die LWL-Kliniken bieten verschiedene Hilfen an.

Damit Kinder und Jugendliche gut behandelt werden

und sie weiter die Schule besuchen können.

 

Mehr Infos finden Sie hier:​​​​​​​

Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen: Was können Eltern für die Behandlung tun?

Sprechen Sie mit Ihrem Kind.

Sagen Sie Ihrem Kind,

dass jeder mal Angst hat.

Aber Sie merken,

dass Ihr Kind besonders lange schon Angst hat.

Und dass es dem Kind nicht gut geht.

Sprechen Sie mit ihrem Kind darüber

Hilfe bei einem Experten zu suchen.

 

Es ist gut,

wenn Sie die Behandlung früh anfangen.

Es ist wichtig,

dass Sie bei der Behandlung mit-machen.

Es ist wichtig,

dass sich Ihr Kind mit seinen Ängsten befasst.

Helfen Sie Ihrem Kind dabei.

 

Es ist gut,

wenn Sie viel über die Krankheit wissen.

Holen Sie sich Infos.

Nehmen Sie Ihr Kind und die Krankheit ernst.

 

Helfen Sie Ihrem Kind dabei sich seiner Angst zu stellen.

Nehmen Sie Ihrem Kind keine Aufgaben ab.

Aber begleiten Sie Ihr Kind in Momenten

in denen das Kind Angst hat.

Ihr Kind wird sich dadurch besser fühlen.

Und bekommt mehr Selbst-Ständigkeit.

Achten Sie dabei auch auf Ihre Wünsche.

Überfordern Sie sich nicht.

 

Infos für Selbst-Hilfe-Gruppen finden Sie hier:

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Welche Beschwerden haben Kinder und Jugendliche mit Ess-Störungen?

  • Mein Kind muss ständig an Essen, seinen Körper
    ​​​​​​​und sein Gewicht denken.
  • Mein Kind wiegt sich oft.
    Und seine Laune hängt davon ab,
    was die Waage anzeigt.
  • Das Ess-Verhalten ist nicht normal.
    Zum Beispiel hat mein Kind Ess-Anfälle.
    Oder es macht ständig Diät.
  • Mein Kind hat Angst dick zu werden.
  • Mein Kind ist nicht zufrieden mit seinem Körper.
  • Mein Kind isst lieber alleine.

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Was ist eine Ess-Störung? Welche Anzeichen und Beschwerden gibt es?

Für eine Ess-Störung gibt es mehrere Formen.

Die 3 meisten Formen sind:

  • Mager-Sucht
  • Ess-Brech-Sucht
  • Ess-Anfälle

 

Zu den Ess-Störungen gehört das Über-Gewicht nicht.

Aber das Über-Gewicht ist eine lange-dauernde Störung

der Gesundheit.

Deshalb wird sie hier auch beschrieben.

 

Es ist auch möglich,

dass sich alle 4 Formen mit einander vermischen.

Zu allen Formen der Ess-Störung kommen auch noch

mehr Symptome dazu.

Ein Symptom ist ein Anzeichen einer Krankheit.

Es wird so gesprochen: Sümp-tom.

 

Mager-Sucht

Der Fach-Begriff dafür ist Anorexia nervosa.

Betroffene Kinder und Jugendliche sind oft sehr dünn.

Aber sie fühlen sich oft sehr dick.

Sie beschäftigen sich viel mit ihrem Gewicht

und ihrem Essen.

 

Die Kinder und Jugendlichen wollen viel Gewicht verlieren.

Dafür essen sie lange nicht.

Oder sie machen sehr viel Sport.

Manchmal nehmen sie auch Medikamente.

Zum Beispiel ein Abführ-Mittel.

Oder Medikamente die dafür sorgen,

dass man keinen Hunger hat.

 

So zu leben ist aber sehr gefährlich.

Denn es kann zu anderen Krankheiten kommen.

Zum Beispiel:

  • Herz-Probleme
  • Magen-Krankheiten
  • Nieren-Versagen
  • Viele Entzündungen im Körper
  • Man hört auf zu wachsen
  • Frauen bekommen ihre Regel-Blutung nicht

 

Ess-Brech-Sucht

Der Fach-Begriff dafür ist Bulimia nervosa.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen

essen in kurzer Zeit sehr viel.

Aber sie möchten gar nicht zunehmen.

Deshalb erbrechen sie das Essen wieder.

 

Die Betroffenen haben bei einer Ess-Attacke oft

das Gefühl keine Kontrolle zu haben.

Die Gründe für die Ess-Attacken sind oft Stress

und Unzufriedenheit mit sich selbst.

Und Veränderungen der Gefühle.

 

Ess-Anfälle

Der Fach-Begriff dafür ist Binge-Eating-Störung.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen

essen in kurzer Zeit sehr viel.

Sie haben das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Aber bei der Binge-Eating-Störung wird das Essen

nicht wieder erbrochen.

Die Gründe für die Ess-Anfälle sind oft Ärger, Wut

und Trauer.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen

sind oft Über-Gewichtig.

 

​​​​​​​Über-Gewicht

Der Fach-Begriff dafür ist Adipositas.

Bei einer Adipositas gibt es eine große Menge Fett im Körper.

Es ist eine lange dauernde Krankheit.

Sie kommt oft in Ländern vor,

in denen es viel zu Essen gibt.

Über-Gewicht muss oft behandelt werden.

Aber nicht jeder mit Über-Gewicht hat auch eine Ess-Störung.

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Wie erkennt ein Arzt eine Ess-Störung bei meinem Kind?

Der Arzt kann in einem Gespräch klären,

ob das Kind eine Ess-Störung hat.

Im Gespräch wird vor allem über

das Ess-Verhalten gesprochen.

Und wie viel das Kind wiegt.

Und ob es Sport macht.

Ob das Kind Medikamente nimmt.

Oder ob sich das Kind mit Absicht oft erbricht.

 

Der Arzt wird aber auch den Körper untersuchen.

Er untersucht ob es vielleicht andere Gründe gibt,

warum das Kind zu dünn ist.

Zum Beispiel eine Fehl-Funktion von der Schilddrüse.

Oder Diabetes.

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Wie wird eine Ess-Störung bei Kindern und Jugendlichen behandelt?

Für die Behandlung gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zum Beispiel eine Verhaltens-Therapie.

Oder eine Familien-Therapie.

Ein anderes Wort für Behandlung ist Therapie.

Es heißt,

dass eine Krankheit behandelt wird.

Es wird so gesprochen: Te-ra-pi.

Welche Behandlung gut ist,

hängt vom Kind ab.

Und davon was es braucht.

 

Medikamente können bei der Behandlung auch helfen.

Zum Beispiel bei einer Depression

oder bei Zwangs-Verhalten.

 

Bei der Behandlung müssen mehrere Experten

zusammen-arbeiten.

Durch die Ess-Störung hat der Betroffene

auch körperliche Probleme.

Deshalb arbeiten Arzt und Psychiater zusammen.

Ein Psychiater ist ein Arzt der unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-chi-a-ter.

Dazu wird eine Ernährungs-Therapie gemacht.

Der Betroffene lernt dann gesund und ausgewogen zu essen.

 

Bei der Behandlung werden auch die Eltern

und andere Angehörige mit einbezogen.

 

Für die Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Zum Beispiel in einer Tages-Klinik.

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Was können Eltern für die Behandlung tun?

Für Eltern von Kindern mit Ess-Störung

kann es sehr schwer sein.

Sie müssen selbst einsehen,

dass Ihr Kind krank ist.

Setzen Sie das Kind nicht unter Druck.

Es ist wichtig,

dass das Kind selbst etwas ändern will.

Und nicht dazu gezwungen wird.

Suchen Sie sich Hilfe bei einem Experten.

 

Sie können Ihr Kind beim Essen unterstützen.

Essen Sie nicht vor dem Fernseher.

Lesen Sie nicht beim Essen.

Achten Sie darauf gemeinsam zu essen.

Und sich für das Essen Zeit zu nehmen.

 

Sie sollten aber auch auf sich selbst achten.

Überfordern Sie sich nicht.

Sprechen Sie mit anderen.

Holen Sie sich Hilfe von Experten.

Holen Sie sich Infos.

Zum Beispiel hier:

Ess-Störungen bei Kindern & Jugendlichen: Wo bekomme ich Hilfe?

Für eine gute Behandlung brauchen Sie Hilfe

von Experten.

Sprechen Sie mit Ihrem Kinder-Arzt oder Kinder-Psychiater.

Meistens wird erst eine ambulante Behandlung gemacht.

Das heißt es ist eine kurze Behandlung beim Arzt.

Oder in einem Kranken-Haus.

Sie bleiben nicht lange im Kranken-Haus.

Bei besonders schweren Fällen kann auch eine Aufnahme

im Kranken-Haus oder in der Tages-Klinik gemacht werden.

 

Die LWL-Kliniken bieten verschiedene Hilfen an.

Dazu wird auch eine Sprech-Stunde

und besondere Behandlungs-Angebote gemacht.

 

Mehr Infos zu den Hilfs-Angeboten finden Sie hier:

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Welche Beschwerden hat ein Kind mit Autismus?

Autismus kann sehr unterschiedlich sein.

Er wird auch Autismus-Spektrum-Störung genannt.

Das heißt,

es gibt viele verschiedene Merkmale von Autismus.

Meistens haben Kinder und Jugendliche Probleme

mit anderen im Kontakt.

Sie haben Probleme mit der Sprache.

Sie haben Verhaltens-Weisen die sie immer wieder-holen.

Oder sie haben ganz besondere Interessen.

 

Ein Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung:

  • hat Probleme mit anderen in Kontakt zu kommen.
  • hat Probleme mit Blick-Kontakt, mit Gesichts-Ausdrücken
    und körperlichem Verhalten.
  • spricht manchmal alt-modisch und steif.
  • kann keine Ironie verstehen.
  • hat besondere Interessen
    und beschäftigt sich sehr viel damit.
  • ist sehr ordentlich
    ​​​​​​​und sortiert alles immer gleich.
  • macht manchmal merkwürdige Bewegungen.

 

Dem Kind fällt es schwer:

  • seine Gefühle zu sagen.
  • Gefühle von anderen zu verstehen.
  • sich zu unterhalten.
  • entspannt auf Neues zu reagieren.
  • soziale Kontakte aufzubauen.

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Was sind die Gründe einer Autismus-Spektrum-Störung?

Autismus kann ein Mensch schon seit der Geburt haben.

Oder sie treten in den ersten Lebens-Jahren das erste Mal auf.

Die Krankheit ist immer verschieden.

Autismus kann mit anderen Problemen

in der Entwicklung vorkommen.

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Wieso sollte Autismus behandelt werden?

Mit einer Autismus-Spektrum-Störung zu leben,

kann sehr schwer für den Betroffenen sein.

Aber auch für die Eltern oder die Geschwister.

Ein normaler Alltag ist sehr schwer.

Vor allem Jugendliche merken,

dass sie anders sind als andere.

Sie leiden darunter.

Deshalb ist es gut sich Hilfe von Experten zu suchen.

Damit Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung

am Leben teilhaben können.

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Wie kann ein Arzt eine Autismus-Spektrum-Störung bei einem Kind erkennen?

Es ist nicht leicht Autismus zu erkennen.

Das Kind muss mehrere Merkmale vom Verhalten haben.

Wenn das Verhalten lange Zeit andauert,

kann das schon ein Zeichen für Autismus sein.

Für eine genaue Diagnose muss sich der Arzt

mit dem Kind länger unterhalten.

Die Gespräche können dem Kind dabei helfen

seine Sorgen und Probleme zu sagen.

 

Autismus kann man nicht allein mit Tests fest-stellen.

Aber sie sind gut um das Kind besser zu verstehen.

Dafür bekommt das Kind Frage-Bögen.

Und es wird in verschiedenen Momenten beobachtet.

Zum Beispiel beim Spielen.

Wenn dabei Merkmale von Autismus vorkommen,

werden diese aufgeschrieben.

Auch wird untersucht wie klug das Kind ist.

 

Das Verhalten in der Schule oder im Kinder-Garten

ist auch sehr wichtig.

Denn Autismus hat man nicht nur zu Hause.

 

Zu der Autismus-Spektrum-Störung gibt es

oft noch andere Dinge die auffallen.

Zum Beispiel:

  • Eine geistige Behinderung
  • Konzentrations-Störungen
  • Soziale Ängste
  • Epilepsie

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Wie wird eine Autismus-Spektrum-Störung behandelt?

Autismus kann man nicht heilen.

Es geht vor allem darum,

dass das Kind oder der Jugendliche am Leben teilhaben kann.

Und dass die Belastung für die Familie nicht so stark ist.

 

Eine Autismus-Spektrum-Störung ist bei jedem Kind anders.

Deshalb ist auch jede Behandlung anders.

Aber ein paar Dinge sind bei jeder Behandlung gleich.

Zum Beispiel:

  • Fangen Sie die Behandlung früh an.
  • Die Behandlung muss zum Kind passen.
    Die Stärken und Schwächen vom Kind
    müssen beachtet werden.
  • Die Behandlung sollte lange dauern.
    Damit die Behandlung auch lange dem Kind hilft.
  • Es ist wichtig,
    die richtige Betreuung für das Kind zu finden.
    Zum Beispiel welche Schule das Kind besucht.

 

Für die Behandlung einer Autismus-Spektrum-Störung

gibt es viele Angebote.

Zum Beispiel:

  • Infos über die Krankheit
  • Beratungs-Gespräche
  • Eltern-Training
  • Verhaltens-Therapie
    Ein anderes Wort für Behandlung ist Therapie.
    Es heißt,
    dass eine Krankheit behandelt wird.
    ​​​​​​​Es wird so gesprochen: Te-ra-pi.
  • Medikamente

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Was können Eltern für die Behandlung tun?

Eltern sind für eine gute Behandlung sehr wichtig.

Eltern sollten sich Infos über die Krankheit holen.

Und wie man mit der Krankheit umgeht.

Das können Eltern lernen.

Zum Beispiel beim Eltern-Training.

 

Aber auch die Lehrer und Erzieher vom Kind

müssen von der Krankheit wissen.

 

Es ist wichtig zu wissen,

dass das Kind sein schwieriges Verhalten nicht mit Absicht macht.

Es ist seine Reaktion auf einen bestimmten Moment.

 

Für Eltern von einem Kind mit Autismus-Spektrum-Störung

gibt es Hilfs-Angebote.

Und Selbst-Hilfe-Gruppen.

 

Mehr Infos zu den Hilfs-Angeboten finden Sie hier:

  • www.autismus.de
    Internet-Seite vom Selbst-Hilfe-Verbandes Autismus
    Deutschland e.V.
  • www.aspies.de
    Selbst-Hilfe-Organisation von
    und für Menschen im Autismus-Spektrum

Autismus bei Kindern & Jugendlichen: Wo bekomme ich Hilfe für mein Kind?

Für eine gute Behandlung muss sie früh

angefangen werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Kinder-Arzt.

Oder Kinder-Psychiater.

Ein Psychiater ist ein Arzt der unser Fühlen

und Denken behandelt.

Es wird so gesprochen: Psü-chi-a-ter.

 

Zuerst wird eine Diagnose gemacht

und die Behandlung fest-gelegt.

Dafür gibt es in den LWL-Kliniken viele Möglichkeiten.

Wenn die Krankheit besonders stark ist,

kann es auch eine Aufnahme im Kranken-Haus geben.

Oder in einer Tages-Klinik.

 

Ein Kind mit einer Autismus-Spektrum-Störung

hat fast immer auch Probleme in der Schule.

Deshalb ist es wichtig,

dass das Kind auch während der Behandlung zur Schule geht.

 

Mehr Infos zu den Hilfs-Angeboten finden Sie hier:

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Was heißt ADHS?

Das lange Wort dafür ist Aufmerksamkeits-Defizit

Hyper-Aktivitäts-Störung.

Manchmal wird es auch hyper-kinetische Störung genannt.

Kurz HKS.

Oder es heißt Aktivitäts- und Aufmerksamkeits-Störung.

Auch wenn es verschiedene Begriffe sind,

ist damit aber immer die gleiche Krankheit gemeint.

Für die Krankheit gibt es 3 Symptome.

Ein Symptom ist ein Anzeichen einer Krankheit.

Es wird so gesprochen: Sümp-tom.

Die 3 Symptome der Krankheit sind:

  • Konzentrations-Schwäche
  • Unruhe
  • Impulsivität

Das heißt, dass jemand etwas macht

ohne vorher darüber nachzudenken.

Diese Symptome können sehr verschieden sein.

Es kommt auch auf das Alter vom Kind oder Jugendlichen an.

ADHS ist eine Krankheit die behandelt werden kann.

Sie gibt es in allen Ländern und Kulturen.

ADHS hat auch genetische Ursachen.

Das heißt, dass es in einer Familie weiter vererbt werden kann.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Welche Beschwerden habe ich mit ADHS? Welche Beschwerden hat ein Kind mit ADHS?

Häufig verhalten sich Menschen mit ADHS so:

  • Ich bin oft sehr unruhig und möchte mich sehr viel bewegen.
  • Ich kann mich oft sehr schlecht konzentrieren oder bin sehr verträumt.
  • Man kann mich leicht ablenken und ich bin vergesslich.
  • Ich bin oft sehr laut und störe den Unterricht in der Schule.
  • Ich bin oft sehr ungeschickt.
    Das heißt, dass ich Sachen umstoße oder fallen lasse.

 

Menschen mit ADHS fallen oft diese Dinge schwer:

  • Ich kann nur schlecht abwarten.
  • Ich kann nur schwer warten bis eine Frage zu Ende gestellt ist.
    ​​​​​​​Ich spreche oft dazwischen.
  • Es ist schwer für mich meinen Alltag zu organisieren.
  • Ich nehme lieber sofort eine kleinere Belohnung als mich für eine große Belohnung länger anzustrengen.
  • Ich kann nur schwer größere Aufgaben planen und sie in mehrere kleine Aufgaben aufteilen.
  • Ich habe nur schwer meine Gefühle im Griff.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Wieviel Konzentrations-Schwäche, Unruhe und Impulsivität sind normal? Und ab wann braucht man Hilfe?

Viele Kinder und Jugendliche können sich mal schlecht konzentrieren

oder sind unruhig.

Dafür gibt es viele verschiedene Gründe

und es muss nicht immer die Krankheit ADHS sein.

Man muss darauf achten ob die Symptome sehr oft vorkommen

und in welchen Momenten.

Es ist auch wichtig ob die Symptome in manchen Momente

zu Problemen führen.

Zum Beispiel in der Schule oder zu Hause.

 

Die Symptome fangen meistens dann an,

wenn das Kind im Kinder-Garten ist.

Es gibt keinen Auslöser für Symptome.

Zum Beispiel ein schlimmes Erlebnis.

Die Symptome sind nicht nur kurz,

sondern dauern oft mehrere Monate.

 

Die Krankheit ist oft sehr unterschiedlich.

Ganz selten gibt es Kinder mit ADHS die keine Unruhe haben.

Oft aber treten bei ADHS Unruhe

und Konzentrations-Schwäche zusammen auf.

Bei Kindern ist die Unruhe oft gut zu sehen.

Bei Jugendlichen sieht man die Unruhe nicht mehr so gut.

Jugendliche berichten aber oft,

dass sie eine Unruhe haben.

 

Wenn Erwachsene als Kinder ADHS hatten,

haben sie oft auch später noch Probleme im Alltag.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Warum sollte eine ADHS behandelt werden?

ADHS führt oft zu Problemen zu Hause,

in der Schule oder in der Freizeit.

Das ist für Menschen mit ADHS

und ihren Familien und Freunden oft nicht leicht.

 

Oft fällt Bezugs-Personen auf,

dass Kinder und Jugendliche mit ADHS Probleme haben.

Bezugs-Personen sind zum Beispiel:

  • Eltern
  • Lehrer
  • Erzieher

 

Manchmal fällt auch Kindern und Jugendlichen auf,

dass etwas nicht stimmt.

Sie leiden oft sehr unter den Folgen von ADHS.

 

Wenn ADHS nicht behandelt wird,

kann die Krankheit schlimmer werden.

Und für die Zukunft schlechte Folgen haben.

 

Es ist wichtig ADHS so früh wie möglich zu behandeln.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Wie kann der Arzt erkennen, ob ein Kind an ADHS erkrankt ist?

Es ist wichtig,

dass der Arzt ausführlich mit Ihnen und Ihrem Kind spricht.

In den Gesprächen können Sie über Ihre Sorgen sprechen.

Und darüber was Sie besonders bei der Entwicklung

Ihres Kindes belastet.

Der Arzt wird Ihnen und Ihrem Kind Fragen stellen.

Zum Beispiel:

  • Wie ist die Familien-Geschichte?
  • Gab es etwas Besonderes bisher im Leben des Kindes?

 

Man kann ADHS nicht alleine durch einen Frage-Bogen

oder einen Test erkennen.

Sie können aber helfen ADHS zu erkennen.

Oft bekommen Sie und Ihr Kind einen Frage-Bogen

mit nach Hause.

Dann können Sie ihn in Ruhe ausfüllen.

Aber es ist auch wichtig Infos aus dem Kinder-Garten

und der Schule zu bekommen.

Denn die Symptome für ADHS gibt es nicht nur zu Hause.

Es ist gut,

wenn Sie die Schul-Zeugnisse vom Kind mit zum Arzt bringen.

Denn vor allem in Grund-Schul-Zeugnissen

werden Kinder sehr gut beschrieben.

 

Kinder mit ADHS haben oft auch noch andere Probleme.

Zum Beispiel:

  • Es fällt ihnen schwer sich an Regeln
    und Grenzen zu halten.
  • Viele haben nur wenig Selbst-Bewusstsein.
  • Oft haben sie Angst.

 

Vielen Kinder mit ADHS fällt es schwer richtig

zu lesen, zu schreiben und zu rechnen.

Es sind einige Untersuchungen nötig,

um herauszufinden ob ein Kind oder Jugendlicher ADHS hat.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Wie wird ADHS behandelt?

Ein anderes Wort für Behandlung ist Therapie.

Es heißt,

dass eine Krankheit behandelt wird.

Es wird so gesprochen: Te-ra-pi.

Zur Therapie von ADHS gibt es viele Möglichkeiten.

Zum Beispiel:

  • Beratung
  • Verhaltens-Therapie
  • Medikamente

 

Die Therapie soll zu Ihrem Kind passen.

Dafür ist das Alter vom Kind wichtig.

Und die Art der Symptome.

 

In Gesprächen lernen die Kinder und die Eltern

viel über ADHS.

Und wie sie mit der Krankheit umgehen können.

 

Eltern mit einem Kind mit ADHS haben oft das Problem,

dass sie nur das schlechte Verhalten vom Kind sehen.

In der Therapie lernen Eltern wieder das Gute zu sehen

und nicht zu streng zu ihrem Kind zu sein.

Sie lernen auch,

wie sie ihrem Kind gute Regeln geben können.

Und wie sie ihr Kind auch loben können.

Es ist auch wichtig für die Eltern,

dass sie sich selbst nicht zu viel belasten.

 

Manchmal kann es in der Therapie auch helfen,

wenn das Kind Medikamente bekommt.

Vor allem wenn die Krankheit große Probleme

in der Schule oder zu Hause macht.

Oder wenn die anderen Therapien nicht ausreichen.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Was können Eltern für die Therapie tun?

Es ist wichtig für die Eltern zu wissen,

dass sie nicht schuld sind an der Krankheit.

ADHS kommt nicht durch eine schlechte Erziehung.

Oder durch zu viel fernsehen.

 

Damit die Therapie gut klappt,

müssen alle mithelfen.

Zum Beispiel:

  • Die Eltern
  • Die Lehrer
  • Die Erzieher

 

Dafür gibt es viele gute Möglichkeiten für die Therapie.

Zum Beispiel ein Eltern-Training.

 

Es gibt auch für Eltern viele Angebote,

um sich Hilfe zu holen oder Infos über ADHS zu bekommen.

Zum Beispiel gibt es Angehörigen-Gruppen.

In den Angehörigen-Gruppen kann man über seine Erfahrung

und Sorgen sprechen.

 

Es gibt auch viele Infos über ADHS im Internet.

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern & Jugendlichen: Wo bekomme ich Hilfe für mein Kind?

Bei Kindern und Jugendlichen ist ADHS die häufigste

psychische Krankheit.

Das Wort wird so gesprochen: psü-chi-sch.

Psychische Krankheit bedeutet:

Das Denken oder das Fühlen sind krank.

Um ADHS gut zu behandeln ist Hilfe von Fach-Ärzten wichtig.

 

Die LWL-Kliniken haben viele Angebote

für die Therapie von ADHS.

In besonders schweren Fällen kann es auch

eine Therapie im Kranken-Haus geben.

Oder in einer Tages-Klinik.

 

Bei einer Aufnahme in ein Kranken-Haus

oder eine Tages-Klinik ist der Schul-Besuch trotzdem wichtig.

 

Mehr Infos zu den Hilfs-Angeboten finden Sie hier: